GAZi wird neuer Hauptsponsor beim VfB Stuttgart
GAZi unterstützt bereits seit Jahren den Spitzen- und Breitensport. Nun wird das Engagement sogar noch weiter ausgebaut – denn GAZi ist neuer Hauptsponsor des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart. Der Deutsche Meister von 2007 gehört zur Creme de la Creme der deutschen Fußball-Elite und qualifizierte sich in der abgelaufenen Saison für die Europa League. „Der VfB und wir haben das gleiche Ziel“, sagt Firmengründer und -inhaber Dr. Eduardo Garcia, „wir kommen beide aus Stuttgart und wollen auch in Europa etwas bewegen.“
Die Zusammenarbeit wurde zunächst für die kommenden zwei Jahre vereinbart – mit einer beiderseitigen Option für ein weiteres Jahr. VfB-Präsident Erwin Staudt ist sehr angetan davon: „GAZi und der VfB sind bereits seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Ebenen partnerschaftlich verbunden. Wir freuen uns darauf, dass sich GAZi zu einer Ausdehnung der Kooperation entschieden hat. Damit wird die Tradition von den in der Region beheimateten Trikot- und Hauptsponsoren des VfB fortgesetzt.“
Sicher ist: der VfB wird einen Top-Partner erhalten, der auch viel Herzblut in das Engagement stecken wird. Im Interview erklärt Dr. Eduardo Garcia die Gründe für das Sponsoring – und welche besondere Beziehung er zum Verein hat. Als Fan, aber auch als ehemaliger Spieler.
„VfB und GAZi – das passt ideal“
Dr. Eduardo Garcia (59) gründete 1974 die garmo AG und führte die Premium-Marke GAZi in die Champions League der Hersteller von mediterranen Molkereiprodukten.
Sein Unternehmen unterstützt schon seit Jahren Spitzen- und Breitensport. In Zukunft zählt auch der VfB dazu – ein Club, zu dem Garcia eine ganz spezielle Beziehung hat. Als Fan, aber auch als Spieler, der schon für die Roten auflief.
Dr. Eduardo Garcia, wie kam es zu der Zusammenarbeit mit dem VfB?
Das war eigentlich naheliegend. Wir sind ein Stuttgarter Unternehmen mit internationaler Ausrichtung. Und der VfB ist ein Stuttgarter Club mit internationalen Ambitionen. Das passt ideal.
Gibt es weitere Parallelen?
Auf jeden Fall. Der VfB ist ein absolut seriös geführter Verein. Innovativ, bodenständig, zielstrebig und erfolgreich. Das sind Eigenschaften, für die auch unser Unternehmen steht.
Bisher war Ihre Zielgruppe vor allem die türkische Bevölkerung in Deutschland.
Das stimmt schon lange nicht mehr. Wir exportieren in über 35 Länder. Unser Ziel ist es nicht, nur die drei Millionen Türken in Deutschland zu erreichen – sondern die 700 Millionen Europäer.
Da ist es ja ganz praktisch, dass sich der VfB für die Europa League qualifiziert hat.
Das gab letztlich den Ausschlag für unser Engagement. Wir wollen neue Zielgruppen verstärkt auf dem europäischen Markt erreichen. Und der VfB ist ein sehr ambitionierter Club, der das Potenzial hat, in Zukunft um die Champions-League-Plätze mitzuspielen. Dabei wollen wir ihn unterstützen und begleiten.
GAZi engagiert sich schon sehr lange im Sportbereich. Warum eigentlich?
Weil der Sport für Eigenschaften steht, die wir für absolut unterstützenswert halten. Von der Schulung der Sozialkompetenz über den Leistungsgedanken bis hin zur Integration.
Werden Sie Ihr Engagement abseits des VfB jetzt herunterfahren?
Das ist nicht geplant. Wir wollen das eine tun, ohne das andere zu lassen.
Sie sind ja ebenfalls Hauptsponsor beim Regionalligisten Stuttgarter Kickers…
…und das werden wir auch bleiben.
Geht das?
Warum denn nicht? Ich bin sogar davon überzeugt, dass das sehr gut geht.
Das müssen Sie erklären.
Ich weiß, dass das einige kritisch sehen werden. Aber für mich ist das kein Problem, sondern eine Chance. Beide Clubs gehören zu Stuttgart, beide besitzen sehr hohe Sympathiewerte – und vor allem: Beide können voneinander profitieren. Ich denke da an Freundschaftsspiele oder weiterführende Kooperationen. Ich will versuchen, eine Brücke zu schlagen, das ist mir sehr wichtig – weil mir der VfB und die Kickers am Herzen liegen.
Haben Sie überhaupt einen Bezug zum VfB?
Aber selbstverständlich – und zwar keinen Kleinen.
Schießen Sie los.
Ich begleite diesen Verein schon seit über 50 Jahren. Ich bin bereits in den 60er Jahren im A-Block gestanden und habe Rolf Geiger und Erwin Waldner zugejubelt. In der C- und B-Jugend habe ich sogar selbst beim VfB gespielt. Und ich bin seit Jahren Stammgast bei den Heimspielen der Roten und der Blauen.
Kurzum: Ich bin ein Stuttgarter Fußball-Fan – durch und durch.